Beerdigung planen: Schritt für Schritt zur Bestattungsplanung

Kommt es zum Todesfall in der Familie, müssen Angehörige innerhalb weniger Tage für den Verstorbenen die Beerdigung planen. Doch worauf sollten Hinterbliebene achten, wenn sie die Beerdigung organisieren? Und was sollte beachtet werden, wenn Vorsorgende bereits zu Lebzeiten ihre eigene Bestattung planen? Wir klären Sie detailliert auf.


Eine Beerdigung planen bedeutet viele Fragen klären

Auch wenn der Tod eines geliebten Menschen eine schmerzliche Erfahrung für Angehörige ist, sehen sich diese oft in der emotionalen Ausnahmesituation damit konfrontiert, trotz der Trauer die Beerdigung planen zu müssen. Das geht mit vielen Fragen einher, die geklärt werden müssen, wenn der Verstorbene nicht schon zu Lebzeiten im Rahmen einer Bestattungsvorsorge die eigene Beerdigung geplant hat. Beispielsweise müssen folgende Fragen geklärt werden:

Das ist nur eine exemplarische Zusammenstellung der zu klärenden Dinge. Denn so individuell eine Bestattung gestaltet werden kann, so lang kann die Liste der zu planenden Aufgaben ausfallen.

Checkliste Begräbnis organisieren

  • für die Beerdigung erforderliche Dokumente zusammensuchen
  • Bestattungsinstitut beauftragen
  • Bestattungsart auswählen
  • Friedhof auswählen
  • Trauerfeier organisieren
  • Trauerkaffee planen
  • Trauerredner engagieren
  • Blumenschmuck auswählen
  • Sonderurlaub beantragen
  • Trauerkleidung bereitlegen

Mit der Familie die eigene Beerdigung planen

Der Tod eines Familienmitglieds ist für Angehörige eine schmerzliche Erfahrung und emotionale Belastung. Deshalb fällt es Angehörigen nicht leicht, sich um die Beerdigung des Verstorbenen zu kümmern. Oft wissen diese auch nicht, wie sich der Verstorbene seine eigene Bestattung vorgestellt hätte. Daher haben Angehörige Zweifel daran, ob sie mit der Gestaltung der Bestattung den Wünschen des Verstorbenen gerecht werden würden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bereits zu Lebzeiten innerhalb der Familie und des Freundeskreises offen über die Themen Tod und Beerdigung zu sprechen. Das baut nicht nur Ängste gegenüber den tabuisierten Themen ab. Zudem können Wünsche bezüglich der eigenen Beerdigung offen geäußert und miteinander besprochen werden. Angehörige müssen so nach dem Tod des Verstorbenen keine Sorgen haben, mit der Gestaltung der Beerdigung nicht dessen Wünschen gerecht zu werden.


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Im Rahmen einer Bestattungsvorsorge die Beerdigung planen

Um die Wünsche bezüglich der eigenen Bestattung zu äußern, ist das offene Gespräch mit der Familie wichtig. Nicht zuletzt deswegen, weil laut der in Deutschland gesetzlich geregelten Totenfürsorge die nächsten Angehörigen des Verstorbenen für dessen Beerdigung verantwortlich sind. Oft wird das für Hinterbliebene jedoch zu einer schweren Belastung, nicht nur in emotionaler, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Aus diesem Grund regeln immer mehr Menschen im Rahmen einer Bestattungsvorsorge die eigene Beerdigung. Denn Vorsorgende möchten nicht nur ihre eigenen Wünsche hinsichtlich ihrer Bestattung geregelt wissen, sondern auch ihren Angehörigen die Bestattungskosten ersparen und die finanzielle Last von den Schultern nehmen. Zum absichern der Bestattungkosten bietet es sich an, bereits zu Lebzeiten eine Sterbegeldversicherung abzuschließen

Die Bestattungsvorsorge kann im Zeitalter des Internets bequem online geregelt werden. Wer heute vorsorgen möchte, dem empfiehlt der Bundesverband Deutscher Bestatter die Bestattungsvorsorge der Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG. Mit wenigen Klicks kann das individuelle Bestattungsvorsorge-Angebot eingeholt werden, das viele Vorteile bietet.

Vorteile eines Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrages mit der Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG

  • Deutschlandweite Bestattung möglich
  • Festlegung Ihres persönlichen Vorsorge-Pakets
  • Entlastung Ihrer Angehörigen
  • Möglichkeit zur Festlegung eines Wunschbestatters
  • Individuelle Trauerbegleitung durch unsere Bestatter vor Ort
  • Abholung, Überführung im Inland und Einbettung sowie Organisation der notwendigen Dokumente
  • Auszahlung nicht in Anspruch genommener Gelder
  • Sicherung der eingezahlten Beiträge im Insolvenzfall des Wunschbestatters

Bestattung online planen

Wenn es zu einem Todesfall in der Familie kommt und Angehörige sich um die Planung und Organisation einer Beerdigung für den Verstorbenen kümmern müssen, dann ist heute – im Zeitalter der Digitalisierung – oft das Internet die erste Anlaufstelle. Dort finden Angehörige Informationen zum Thema Beerdigungen und auf entsprechenden Portalen sowie Webseiten von Bestattern auch Angebote für Bestattungen, die online geplant werden können – sogenannte Online-Bestattungen. Auf seriösen Portalen wie bestatter.de können Angehörige die Dienstleistungen und Preise von Bestattungsinstituten einsehen, die Bestattung nach ihren persönlichen Vorstellungen zusammenstellen und erhalten ein individuelles sowie transparentes Angebot vom Bestatter.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Beerdigung?

Die Preise für eine Beerdigung können stark variieren. Wie teuer eine Beerdigung tatsächlich ist, hängt unter anderem von der Auswahl der Bestattungsart, der Gestaltung der Trauerfeier und den individuellen Preisen von Bestattungsunternehmen ab.

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Welche Dokumente benötigt man für eine Beerdigung?

Damit ein Verstorbener beerdigt werden kann, werden Dokumente benötigt, die dessen Personalstand beurkunden. Dazu gehören unter anderem:

  • die Geburtsurkunde
  • die Heiratsurkunde
  • die Sterbeurkunde

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