Trauersprüche und Beileidssprüche

Formulierungsvorschläge für Trauersprüche können Angehörigen, denen buchstäblich die Worte fehlen, bei der Trauerhilfe und Trauerbewältigung helfen. Ratgeber zu „Trauerdrucksachen“ bieten religiöse, philosophische oder auch literarische Textvorschläge für unterschiedliche Todesfälle und Umstände. Wer nicht auf klassische Beileidssprüche zurückgreifen möchte, sollte eigene Entwürfe unbedingt gegenlesen lassen, um Rechtschreibfehler ebenso wie missverständliche Formulierungen zu vermeiden.


Trauersprüche helfen

Wenn Angehörige einen geliebten Menschen verlieren, fallen sie oft in tiefe Trauer. Verwandte, Freunde und Bekannte können mit Trauersprüchen Trost spenden und so den Hinterbliebenen bei der Bewältigung ihres Verlustes beistehen. 

Schöne Trauersprüche für Karten und Beileidskarten

Wir sind vom gleichen Stoff,
aus dem die Träume sind
und unser kurzes Leben ist eingebettet
in einen langen Schlaf.

William Shakespeare

Von guten Mächten wunderbar
geborgen erwarten wir getrost, was
kommen mag. Gott ist mit uns am
Abend und am Morgen und ganz
gewiss an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

Das schönste Denkmal,
das ein Mensch bekommen kann,
steht in den Herzen seiner
Mitmenschen.

Albert Schweitzer

Die Erinnerung ist das einzige
Paradies, aus dem wir nicht vertrieben
werden können.

Jean Paul

Ich glaube,
dass wenn der Tod unsere Augen
schließt,
wir in einem Lichte stehen,
von welchem unser Sonnenlicht
nur der Schatten ist.

Arthur Schopenhauer

Die Bande der Liebe
werden mit dem Tod nicht
durchschnitten.

Thomas Mann

Verstehen kann man das Leben
nur rückwärts,
leben muss man es vorwärts.

Sören Kierkegaard

Der Mensch erfährt,
er sei auch wer er mag,
ein letztes Glück
und einen letzten Tag.

Johann Wolfgang von Goethe

Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten.
Und die Brücke zwischen ihnen
ist die Liebe –
das einzig Bleibende, der einzige Sinn.

Thornton Wilder

Nichts ist gewisser als der Tod,
nichts ist ungewisser als seine Stunde.

Anselm von Canterbury

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen mitten in uns.

Rainer Maria Rilke

Niemand ist fort, den man liebt.
Liebe ist ewige Gegenwart.

Stefan Zweig

Als die Kraft zu Ende ging,
war’s kein Sterben, war’s Erlösung.

(Anonym)

Ein ewiges Rätsel ist das Leben
und ein Geheimnis bleibt der Tod.

(Anonym)

Trauern ist liebevolles Erinnern.

(Anonym)

Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber Du bist überall, wo wir sind.

(Anonym)

Herr, in Deine Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt.

(Anonym)

Jesus spricht: Denn ich lebe
und ihr sollt auch leben.

Johannes 14,19

Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt,
der wird leben, auch wenn er stirbt.

Johannes 11,25

Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat
Gnade zu meiner Reise gegeben.

1. Mose 24,56

Und nun spricht der Herr: Fürchte dich
nicht, denn ich habe dich erlöst;
ich habe dich bei deinem Namen
gerufen; du bist mein!

Jesaja 43,1

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn Du bist bei mir,
Dein Stecken und Stab trösten mich.

Psalm 23,1–4

Leuchtende Tage –
nicht weinen, dass sie vorüber.
Lächeln, dass sie gewesen.

Konfuzius

Vater, ich befehle meinen Geist in Deine Hände!

Lukas 23,46

Gott wird mich erlösen
aus des Todes Gewalt,
denn er nimmt mich auf.

Psalm 49,16

Meine Zeit steht in Deinen Händen.

Psalm 31,16

Gott hilft uns nicht immer
am Leiden vorbei,
aber er hilft uns hindurch.

Albrecht Bengel

Keinen Weg lässt uns Gott gehen,
den er nicht selbst gegangen wäre
und auf dem er uns nicht vorausginge.

Dietrich Bonhoeffer

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Joseph von Eichendorff

Wenn ein Geist stirbt, wird er Mensch.
Wenn ein Mensch stirbt, wird er Geist.

Novalis

Wenn Du an mich denkst,
erinnere Dich an die Stunde,
in welcher Du mich am liebsten hattest.

Rainer Maria Rilke

Was dem Leben Sinn verleiht,
gibt auch dem Sterben Sinn.

Antoine de Saint-Exupéry

Nicht verloren – nur vorangegangen.

Sokrates

Unser Vater im Himmel!
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.

Matthäus 6,10

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.

Hiob 19,25

Der Herr ist mein Hirte.

Psalm 23,1

Legt alles still in Gottes Hände,
das Gück, den Schmerz,
den Anfang und das Ende.

(Anonym)