Günstige Bestattung: Bestattungskosten und Bestatter-Vergleich

Oft verbergen sich hinter verlockenden Angeboten für vermeintlich günstige Bestattungen verstecke Kosten – vor allem dann, wenn man online auf Angebote für sogenannte Discount-Bestattungen stößt. Daher sollte man stets Bestatter vergleichen, wenn man auf der Suche nach einem günstigen Angebot für eine würdevolle Bestattung ist. Wir informieren Sie im Detail.


Allgemeine Infos zu günstigen Bestattungen

Nicht selten stellen Bestattungskosten für Menschen eine finanzielle Belastung dar. Daher ist es verständlich, dass immer häufiger nach günstigen Bestattungen gesucht wird – oft auch online. Dabei sind nicht nur Menschen auf der Suche, die bereits zu Lebzeiten vorsorgen möchten, sondern auch Hinterbliebene, die bei einem Todesfall in der Familie in der Regel die Beerdigungskosten für den Verstorbenen tragen müssen.

Versteckte Kosten für eine günstige Bestattung

Wer auf der Suche nach Angeboten für eine günstige Beerdigung ist, der sollte folgendes beachten: Die billigste Bestattung ist nicht immer das beste Angebot. Denn häufig locken im Internet Anbieter mit sogenannten Discount-Bestattungen, die zunächst günstig erscheinen. Doch oft verstecken sich hinter den vermeintlich attraktiven Angeboten Extra-Kosten, die nicht immer transparent gemacht werden – beispielsweise Kremations- und Friedhofsgebühren oder Kosten für Grabsteine und die Grabpflege. Daher sollte man stets Bestatter vergleichen und transparente Angebote einholen. Die Bestatter-Suche auf bestatter.de bietet Ihnen die Möglichkeit dazu. 

Günstige Beerdigung: Bestattungsart als Kostenfaktor

Grundsätzlich stehen zwei Bestattungsarten zur Auswahl. Einerseits gibt es die klassische Erdbestattung im Sarg und andererseits die Feuerbestattung und Beisetzung in einer Urne. Die Auswahl der Bestattungsart nimmt Einfluss auf die Kosten. Denn in der Regel ist eine Erdbestattung teurer als eine Urnenbeisetzung. Das liegt unter anderem daran, dass die Fläche für ein Urnengrab wesentlich kleiner ist und dadurch weniger Kosten verursacht.


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Kostenfaktor Friedhofsgebühren

Friedhofsgebühren machen einen Teil der gesamten Bestattungskosten aus und können von Gemeinde zu Gemeinde variieren. Es gibt jedoch einige Bestattungsvarianten, bei denen die Friedhofsgebühren entfallen, weil der Verstorbene nicht auf dem Friedhof beigesetzt wird. Dazu gehört beispielsweise die Seebestattung.

Die Trauerfeier als Kostenfaktor

Die individuelle Gestaltung der Trauerfeier nimmt Einfluss auf die Kosten der Bestattung. Unter anderem können folgende Kosten für die Ausrichtung einer Trauerfeier entstehen:

Kostenfaktor Sarg

Wer sich für eine klassische Erdbestattung entscheidet, muss mit den Kosten für einen Sarg rechnen. Je nach Modell können die Preise für einen Sarg stark variieren. Unter anderem hängen diese von der Wertigkeit des Materials und den Wünschen für Verzierungen ab. Edles Holz und aufwendige Verzierungen für einen Sarg können die Kosten schnell steigen lassen. Oft verfügen Bestattungsinstitute über Ausstellungsräume, in denen verschiedene Särge für eine Beerdigung zur Auswahl stehen, von günstigen bis hin zu teuren Modellen.

Anonyme Bestattung als günstige Beerdigung

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine anonyme Bestattung oft die günstigste ist. Denn in der Regel handelt es sich dabei um eine Feuerbestattung. Das heißt, dass lediglich Kosten für die Einäscherung im Krematorium, die Friedhofsgebühren und Kosten für den Bestatter entstehen. Andere Kosten wie beispielsweise für einen teuren Sarg, eine Trauerfeier oder Grabstein entfallen.

Nachteile der anonymen Bestattung

Jedoch hat die günstige Bestattungsvariante auch ihren Nachteil. Denn wie der Name verrät, bleibt die Bestattung des Verstorbenen anonym – entweder auf Wunsch des Verstorbenen oder seiner Hinterbliebenen. Trauernden, die Abschied nehmen möchten, wird dadurch die Möglichkeit genommen, an einer Trauerfeier teilzunehmen. Die Anonymisierung verwehrt Angehörigen und Freunden ebenfalls den Besuch der Grabstätte des Verstorbenen, beispielsweise an dessen Geburts- und Todestag sowie an Gedenktagen wie Allerseelen oder Allerheiligen. Dadurch fehlt manchen Trauernden ein bleibender Ort der Erinnerung an einen geliebten Menschen.

Sozialbestattung

Kommt es zu einem Todesfall in der Familie, sind Angehörige gesetzlich dazu verpflichtet, die Bestattung zu organisieren. Oft besteht für sie ebenso die Kostentragungspflicht für die Beerdigungskosten. Sind Hinterbliebene aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht dazu in der Lage, kann die Kostenübernahme für die Beisetzung beim zuständigen Sozialamt am Sterbeort des Verstorbenen beantragt werden. Werden die Kosten übernommen, spricht man von einer Sozialbestattung. Bestatter müssen dann auf Grundlage einer Kostenordnung ihre Dienstleistungen abrechnen.

Häufig gestellte Frage

Wer kommt für die Kosten der Bestattung auf?

Grundsätzlich besteht in Deutschland die Bestattungspflicht. Das bedeutet, dass im Todesfall eines Familienmitgliedes die nächsten Angehörigen des Verstorbenen zu dessen Bestattung verpflichtet sind und in der Regel auch die Kosten dafür tragen müssen.

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Wann kommt das Sozialamt für die Bestattungskosten auf?

Es kann vorkommen, dass Hinterbliebene aufgrund ihrer finanziellen Situation nicht dazu in der Lage sind, die Bestattungskosten zu tragen und ihnen diese laut Paragraph 74 SGB XII nicht zugemutet werden können. In einem solchen Fall kann die Kostenübernahme für die Beisetzung beim zuständigen Sozialamt am Sterbeort des Verstorbenen beantragt werden.

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Was ist die günstigste Bestattung?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine anonyme Bestattung oft die günstigste ist. Denn in der Regel handelt es sich dabei um eine Feuerbestattung. Das heißt, dass lediglich Kosten für die Einäscherung im Krematorium, die Friedhofsgebühren und Kosten für den Bestatter entstehen. Andere Kosten wie beispielsweise für einen teuren Sarg, eine Trauerfeier oder einen Grabstein entfallen.

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Warum ist eine Erdbestattung in der Regel teurer als eine Urnenbeisetzung?

Die Kosten für einen Beerdigung im Sarg sind in der Regel höher als die für eine Beisetzung in der Urne. Das liegt unter anderem daran, dass für ein Sarggrab mehr Fläche auf dem Friedhof bereitgestellt werden muss. Auch die Kosten für einen Sarg sind oft höher als für eine Urne.

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Können Bestattungskosten von der Steuer abgesetzt werden?

Grundsätzlich gilt: Waren die Beerdigungskosten höher als der Vermögenswert des Erbes, kann von den kostentragungspflichtigen Personen die Differenz in der Steuererklärung als sogenannte außerordentliche Belastung geltend gemacht werden. Ein abzugsfähiger Pauschalbetrag ist in Paragraph 10, Abs. 5, Nr. 3 Erbschaftssteuer- und Schenkungsteuergesetz als Bemessungsgrundlage zur Erbschaftssteuer festgelegt. Diese beträgt 10.300 Euro.

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