Totenschein: Infos und Kosten zur Todesbescheinigung

Der Totenschein – auch Todesbescheinigung oder Leichenschauschein genannt – wird oft mit der Sterbeurkunde verwechselt. Es handelt sich jedoch nicht um das gleiche Dokument. Denn während die Sterbeurkunde vom zuständigen Standesamt ausgestellt wird, ist für die Austellung des Totenscheins ein Arzt zuständig.


Was ist der Totenschein?

Wenn ein geliebter Mensch zuhause verstirbt und Angehörige diesen tot auffinden, müssen sie umgehend einen Arzt verständigen. Ärzte sind gesetzlich dazu verpflichtet, im Todesfall eine Leichschau durchzuführen, in der die Todesart, der Todeszeitpunkt und die Todesursache dokumentiert werden. Die Untersuchungsergebnisse werden vom Arzt im sogenannten Totenschein festgehalten, der je nach Bundesland unterschiedlich aussieht.


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Wer stellt den Totenschein aus?

Der Totenschein wird vom Arzt ausgestellt, der die Leichenschau am Verstorbenen vorgenommen hat.

Wozu braucht man den Totenschein?

Der Totenschein ist ein sehr wichtiges Dokument, und zwar aus folgendem Grund: Damit Bestatter die Beerdigung eines Verstorbenen anmelden und tatsächlich durchführen können, benötigen sie die entsprechende Sterbeurkunde. Diese muss beim zuständigen Standesamt beantragt werden und kann nur dann ausgestellt werden, wenn unter anderem der Totenschein des Verstorbenen eingereicht wurde.

Kosten für den Totenschein

Gemäß der aktuellen GoÄ (Stand Januar 2020) können für eine eingehende Leichenschau nach landesrechtlichen Bestimmungen 165,77 Euro berechnet werden; in einigen Bundesländern wird ggf. zusätzlich eine vorläufige Leichenschau mit 110,51 Euro vergütet, wenn die Todesfeststellung zunächst  z. B. durch den Rettungsdienst erfolgt. Bei einem Leichnam mit unbekannter Identität oder bei besonderen Todesumständen und damit verbundenem erhöhten Zeitaufwand ist ein Erschwerniszuschlag in Höhe von 27,63 Euro vorgesehen. Zusätzlich fällt ein Wegegeld je nach Entfernung zwischen 3,58 und 25,56 Euro bzw. ab 25 km eine Reiseentschädigungspauschale von 51,13 Euro an. Gegebenenfalls sind weitere Zuschläge für Nachtzeiten, Sonn- und Feiertage anrechenbar.

Häufig gestellte Fragen

Wer stellt den Totenschein aus?

Der Totenschein wird vom Arzt ausgestellt, der die Leichenschau am Verstorbenen vorgenommen hat.

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Bis wann muss ein Totenschein ausgestellt werden?

Damit Bestatter die Beerdigung eines Verstorbenen anmelden und tatsächlich durchführen können, benötigen sie die entsprechende Sterbeurkunde. Diese muss beim zuständigen Standesamt beantragt werden und kann nur dann ausgestellt werden, wenn unter anderem der Totenschein des Verstorbenen eingereicht wurde.

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Was kostet der Totenschein?

Gemäß der aktuellen GoÄ (Stand Januar 2020) können für eine eingehende Leichenschau nach landesrechtlichen Bestimmungen 165,77 Euro berechnet werden; in einigen Bundesländern wird ggf. zusätzlich eine vorläufige Leichenschau mit 110,51 Euro vergütet, wenn die Todesfeststellung zunächst  z. B. durch den Rettungsdienst erfolgt. Bei einem Leichnam mit unbekannter Identität oder bei besonderen Todesumständen und damit verbundenem erhöhten Zeitaufwand ist ein Erschwerniszuschlag in Höhe von 27,63 Euro vorgesehen. Zusätzlich fällt ein Wegegeld je nach Entfernung zwischen 3,58 und 25,56 Euro bzw. ab 25 km eine Reiseentschädigungspauschale von 51,13 Euro an. Gegebenenfalls sind weitere Zuschläge für Nachtzeiten, Sonn- und Feiertage anrechenbar.

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