Pressespiegel

Serie „Friedhofsleben“: Wie wandelt sich die Bestattungskultur im Laufe der Zeit?

Viele verdrängen das Thema am liebsten so lange es geht, aber irgendwann muss sich jeder damit beschäftigen. In einer crossmedialen Serie beleuchtet die Mediengruppe Kreiszeitung das Thema Sterben, Abschied nehmen und Bestattung. Von jüdischen Grabstellen und den Bestattungstrends der Zukunft.

mehr erfahren ›

Ein anderer Umgang mit dem Tod und dem Andenken, das bleibt

Drei Künstler haben ein Urnenprojekt ins Leben gerufen

mehr erfahren ›

Presseportal zum Coronavirus

Krematorien: Wieder mehr Tote in Zusammenhang mit Corona

 

Viele Krematorien in Niedersachsen haben in den vergangenen Wochen wieder einen Anstieg der Zahlen von an oder mit Corona gestorbenen Menschen festgestellt. Derzeit seien 3,4 Prozent der gestorbenen Menschen, die eingeäschert wurden, mit Corona infiziert gewesen, sagte am Donnerstag Thies Heinrich, Betriebsleiter bei dem Krematorienverbund «Die Feuerbestattungen», der unter anderem auch sieben Krematorien in Niedersachsen betreibt.

In diesem Jahr sei bislang der höchste Anteil von Corona-Kranken im Januar verzeichnet worden - damals waren 18 Prozent der Eingeäscherten mit dem Virus infiziert. Der Tiefststand war im Juli mit einem Anteil von 0,18 Prozent. Im Moment entsprächen die Zahlen dem Stand von April und Mai. «Wir sind gut vorbereitet», sagte Heinrich zu den steigenden Infektionszahlen.

mehr erfahren ›

Presseportal zum Coronavirus

Warnstufe 1: Corona-Zahlen steigen weiter

Unterdessen spüren auch viele Krematorien wieder einen Anstieg der Zahlen von an oder mit Corona gestorbenen Menschen. Derzeit seien 3,4 Prozent der gestorbenen Menschen, die eingeäschert worden seien, mit Corona infiziert gewesen, sagte Thies Heinrich, Betriebsleiter bei dem Krematorienverbund «Die Feuerbestattungen», der unter anderem auch sieben Krematorien in Niedersachsen betreibt. In diesem Jahr sei bislang der höchste Anteil von Corona-Kranken im Januar verzeichnet worden - damals waren 18 Prozent der Eingeäscherten mit dem Virus infiziert. Der Tiefststand war im Juli mit einem Anteil von 0,18 Prozent.

mehr erfahren ›

Presseportal zum Coronavirus

Zahl der Corona-Toten steigt in Deutschland auf 100.000

Das Robert-Koch-Institut vermeldet eine traurige Zahl: 100.119 Menschen sind in Deutschland an den Folgen von Corona gestorben. Abschied in Zeiten der Pandemie - eine Spurensuche. Fabian Lenzen leitet mit seiner Frau in Berlin ein Bestattungsunternehmen in fünfter Generation. Der 44-Jährige ist Obermeister der Bestatterinnung Berlin und Brandenburg. "Jetzt gerade nimmt die Taktzahl wieder zu." Konsequenz sind vermehrt Beerdigungen, bei denen die Bestatter auf ihre eigene Unversehrtheit achten müssen.

mehr erfahren ›

"Charta Friedhofskultur" unterzeichnet

e wichtigsten Institutionen und Verbände im deutschen Friedhofswesen haben ein deutliches Zeichen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Friedhöfe gesetzt: Am Donnerstag unterzeichneten sie gemeinsam die "Charta Friedhofskultur“. Das Manifest formuliert den Wert der Friedhofskultur für die Menschen und unsere Gesellschaft. Die Charta definiert zugleich ein gemeinsames Begriffsverständnis für den öffentlichen Diskurs zum Thema Friedhofskultur und zeigt den großen Facettenreichtum dieses Kulturguts auf.

mehr erfahren ›

Abschied vom Leben - Was am Ende wichtig ist: Sendung am 30.11.21

Die Zahl kirchlicher Bestattungen nimmt stetig ab, nicht aber der Wunsch nach einer würdevollen Abschiedszeremonie. Gerade die letzte Zeit hat gezeigt, wie elementar dieses Bedürfnis ist. Die strengen Auflagen für Beerdigungen während der Coronapandemie wurden als schmerzlich empfunden. Der Film stellt Menschen vor, die ihre eigenen Erfahrungen mit dem Tod haben und sich für ein bewusstes Abschiednehmen stark machen.

mehr erfahren ›

Berlin-Mitte: Drei Wochen keine Beisetzung

Aus technischen Gründen bleibt die städtische Friedhofsverwaltung im Bezirk Mitte für fast drei Wochen geschlossen, teilt das Bezirksamt mit. Vom 15. Dezember bis 2. Januar werden keine Anmeldungen für Beisetzungen und andere Anträge angenommen und bearbeitet. Angehörige können sich in dieser Zeit aber weiterhin an den Bestatter ihres Vertrauens wenden, so das Bezirksamt.

mehr erfahren ›

Video Video

Hinter den Kulissen des größten Krematorium Deutschlands

Umgeben von Wiesen und Wäldern liegt bei Dachsenhausen das Rhein-Taunus-Krematorium. Vor 20 Jahren war es eine der ersten privatwirtschaftlichen Feuerbestattungsanlagen Deutschlands. Heute zählt es zu den größten und modernsten in Europa.

mehr erfahren ›

Wie nachhaltig können Bestattungen sein? Auswahl von Holz, Kleidung und Friedhof: Wer mag, kann auch eine Bestattung total nachhaltig planen. Ein Experte berichtet.

Die Bestattungskultur ist im Wandel – langsam zwar, und ausgehend von den Großstädten, wie Bestatter Holger Wilhelm im Gespräch mit nw.de berichtet, aber auch im Kreis Höxter gibt es erste Bewegung in Richtung Nachhaltigkeit beim Begraben- oder Verbranntwerden.

mehr erfahren ›

Vor dem eigenen Tod: Diese Entscheidungen sollten Sie rechtzeitig treffen

Kaum ein Thema ist wohl so schwer wie der Tod. Doch um in Ihrem Todesfall Ihren Angehörigen zumindest die organisatorischen Aufgaben leichter zu machen, sollten Sie bereits im Vorfeld einige Entscheidungen treffen.

mehr erfahren ›

Das einsame Sterben geht wieder los – Bestatter rüsten sich für vierte Welle

Michael Hartls bittere Reserve liegt sauber gestapelt in einem Lagerraum in Rosenheim. 75 Leichensäcke aus weißem Plastik hat er sich kommen lassen sowie ausreichende Vorräte an Desinfektionsmitteln, Handschuhen und Schutzanzügen für sich und seine Mitarbeiter. So bereitet sich der Bestatter im Corona-Hotspot Oberbayern auf das vor, was in den kommenden Tagen auf ihn zukommen könnte – wenn die vierte Welle anbrandet bei ihm und den anderen Beerdigungsunternehmern im Land.

mehr erfahren ›

Offener Sarg, Livestream und Blütenmeer: Neue Bestattungstrends erinnern an Beerdigungen wie im Film

Auch Beerdingungen sind Trends unterworfen. Ein Bestatter aus Wernigerode erklärt, was sich immer mehr Angehörige für den letzten Abschied wünschen.

mehr erfahren ›

Neue Bestattungstrends: Naturnah statt im Reihengrab

Bei einer Führung über den neuen Friedhof in Wetzlar hat Rainer Hasse verdeutlicht, dass neue Bestattungsformen, wie der Memoriam-Garten im Trend liegen.

mehr erfahren ›

Für junge Leser // Bäume anstelle von Grabsteinen

Das soll zum Beispiel auf einem alten Friedhof in der Stadt Plauen geschehen. Die liegt im Osten von Deutschland. Dort, wo früher Tote beerdigt wurden, werden in den nächsten Jahren kostbare Bäume angepflanzt. Es entsteht ein Park.

mehr erfahren ›

Aktion "Friedhöfe auszeichnen"

Kulturelle Bedeutung erklärt und gewürdigt: Der Neue und der Alte Friedhof der evangelischen Matthäusgemeinde in Lehrte stehen jetzt im Zeichen des immateriellen Kulturerbes Friedhofskultur: Friedhofsverwalter Gerhard Winter brachte am Freitagmorgen entsprechende Schilder an dem Haupteingang des Neuen Friedhofs sowie im Schaukasten auf dem Alten Friedhof an, um so auf die wichtige Bedeutung der Friedhofskultur aufmerksam zu machen. Lehrte ist damit Teil eines bundesweiten Netzwerks von 150 Städten, die auf diese Art und Weise auf die vielschichtige Bedeutung der Friedhöfe für die Gesellschaft aufmerksam machen.

mehr erfahren ›

Leben und sterben in Darmstadt: Der Tod ist teuer

Zwei Darmstädter Bestatter erläutern die Kosten für ein Begräbnis. Mit dem Kauf eines Sargs ist es dabei nicht getan.

mehr erfahren ›

Video Video

Friedhofsschließungen: Kirchen und Kommunen streiten

40 Prozent aller Friedhöfe werden von Kirchen unterhalten, der Rest von Kommunen. Für beide Träger wird es immer schwerer, dabei kostendeckend zu arbeiten. Denn durch Urnen-, See- oder Friedwaldbestattung wird immer weniger Friedhofsfläche benötigt. Seine Kommune hat nun gar keinen Friedhof mehr: Peter Strobl, Bürgermeister von Prillwitz.

Doch dass eine Kirchengemeinde deshalb gleich fast alle ihre Friedhöfe schließt - das ist ungewöhnlich. Denn die Kirchengemeinde Wanzka hat entschieden, sich von 19 ihrer 22 Friedhöfe zu trennen.

mehr erfahren ›

Begräbnis mit Würde: Wie Osdorf Toten ihren Namen zurückgibt

Anonym begraben und vergessen: Wer keine Familie und kein Geld hat, um für den Tod vorzusorgen, hat das vor Augen. Dabei verspricht die Bibel, niemand sei namenlos. In Osdorf wird das Motto gelebt.

mehr erfahren ›

Die Arbeit von Sargträgern ist in Hamburg eine Männerdomäne. Das soll sich ändern

Unter den 28 Mitarbeitern der Hamburger Genossenschaft für Trägergestellung im Bestattungsgewerbe (GTB) ist nur eine Frau, wie Vorstand Frank Kuhlmann sagt. Die Genossenschaft bräuchte eigentlich 35 bis 38 Sargträger und -trägerinnen und würde sich über mehr Bewerbungen von Frauen freuen. „Meine Vision ist, dass wir es schaffen, einen kompletten Frauenzug aufzustellen“, sagt Kuhlmann.

 

mehr erfahren ›