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Bestatter-Team nach Hilfseinsatz aus Venezuela zurückgekehrt

Nach rund einer Woche im Erdbebengebiet ist das ehrenamtliche Team der humanitären Organisation Deathcare Germany in Zusammenarbeit mit dem Notfallteam des Bundesverbands Deutscher Bestatter (BDB) wieder sicher nach Deutschland zurückgekehrt.

René Strawinski von Deathcare Germany e. V. im Katastrophengebiet in Caracas.

Das vierköpfige Team reiste am vergangenen Freitag gemeinsam mit dem THW nach Venezuela, um internationale und venezolanische Einsatzkräfte bei der Bewältigung der Folgen des schweren Erdbebens zu unterstützen.

„Da wo die Rettungsteams aufhören, fangen wir an. Denn auch Verstorbene sollten mit Respekt behandelt werden.“, so René Strawinski (Deathcare/BDB-Notfallteam).

Während des Einsatzes konnte das Team örtliche Kräfte im professionellen Umgang mit Verstorbenen beraten, mit dringend benötigtem Material unterstützen sowie bei Maßnahmen zur Identifizierung von Verstorbenen mitwirken. Diese Arbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Katastrophenhilfe und schafft die Grundlage dafür, dass Verstorbene identifiziert und Angehörige Gewissheit erhalten können.

„Hinter jedem Verstorbenen steht ein Mensch und eine Familie, die wissen möchte, was mit ihrem Angehörigen geschehen ist. Mit unserer Arbeit helfen wir, Identitäten zu sichern und den Familien Gewissheit zu geben.“, sagt Markus Maichle (Deathcare/BDB-Notfallteam). 

Der Einsatz zeigt, dass die würdevolle Bergung, Dokumentation und Identifizierung Verstorbener ein unverzichtbarer Bestandteil der humanitären Hilfe nach Katastrophen ist. Der Bundesverband Deutscher Bestatter und Deathcare Germany danken dem THW, der SEEBA sowie den internationalen und lokalen Einsatzkräften für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.