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Diebstahl an Verstorbenen: Bestatterverband fordert verbindliche Qualitätsstandards

Ein ehemaliger Friedhofsmitarbeiter der Stadt Freiburg wurde gestern wegen des Diebstahls von Zahngold und anderen Wertgegenständen Verstorbener verurteilt. Der Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB) verurteilt dieses strafrechtliche Verhalten aufs Schärfste und betont die Notwendigkeit verbindlicher Qualitätsstandards im Bestatterhandwerk.

„Qualifizierung und Zertifizierung können Risiken verringern und Vertrauen stärken“, betont Stephan Neuser, BDB-Generalsekretär. 

Der Fall widerspricht dem Berufsethos des Bestatterhandwerks. Der respektvolle Umgang mit Verstorbenen und die Wahrung ihrer Würde sind zentrale ethische Verpflichtungen des Berufsstands und unantastbar. Der Verband setzt sich für eine fundierte fachliche Qualifizierung, klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbar dokumentierte Arbeitsabläufe ein. 

„Wer Verstorbene bestiehlt, missbraucht das Vertrauen der Angehörigen und verletzt die Würde der Verstorbenen“, erklärt Ralf Homburger von der Landesinnung des Bestatterhandwerks Baden-Württemberg. 

Fundierte fachliche Qualifizierung, unabhängige Zertifizierung und überprüfbare Qualitätsstandards bilden die Grundlage für verantwortungsvolles Handeln und können das Vertrauen der Angehörigen stärken.

Pressekontakt:
E-Mail: presse@bestatter.de | Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. | Cecilienallee 5, 40474 Düsseldorf | Telefon: 0211 1600810
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