25 Jahre Meisterqualifikation im Bestatterhandwerk: Erste „Bestattermeister (Funeralmaster)“ auf der BEFA FORUM 2026 geehrt
Mit einer Feierstunde auf der Bestatterfachmesse BEFA FORUM 2026 hat der Bundesverband Deutscher Bestatter die Pionierinnen und Pioniere der Meisterqualifikation im Bestatterhandwerk geehrt. Vor 25 Jahren legten 36 Bestatterinnen und Bestatter die damals noch als „Bestattermeister (Funeralmaster)“ bezeichnete Qualifikation ab und eröffneten damit ein wichtiges Kapitel in der Professionalisierung des Berufsstandes.
Fast die Hälfte der Absolventinnen und Absolventen der Jahrgänge 2000 und 2001 kam am Stand des Bundesverbandes Deutscher Bestatter zusammen. Im Mittelpunkt standen der Rückblick auf die Anfänge der Meisterqualifikation, persönliche Begegnungen und die Würdigung einer Generation, die die fachliche Entwicklung des Bestatterhandwerks maßgeblich mitgeprägt hat.
Die Feierstunde machte deutlich, welchen Stellenwert die Meisterqualifikation heute innerhalb der Branche besitzt. Was vor 25 Jahren mit den ersten „Bestattermeistern“ begann, hat sich zu einem anerkannten Qualitätsmerkmal entwickelt und trägt wesentlich zur fachlichen Weiterentwicklung des Bestatterhandwerks in Deutschland bei.
Die Einführung der Meisterqualifikation war ein wichtiger Schritt zur Stärkung beruflicher Standards im Bestatterhandwerk. Die Fortbildung vermittelt umfassende fachliche, betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse und bereitet auf die Verantwortung als Unternehmerin oder Unternehmer sowie als Ausbilderin oder Ausbilder vor. Heute gilt der Meisterabschluss als höchste Qualifikation im Bestatterhandwerk und steht für Qualität, Fachkompetenz und verantwortungsvolles Handeln.
Die Ehrung der ersten Meisterabsolventinnen und Meisterabsolventen war einer der besonderen Momente der BEFA FORUM 2026. Vom 4. bis 6. Juni wurde Düsseldorf zum internationalen Treffpunkt der Bestattungsbranche. Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus mehr als 40 Ländern nutzten die größte Fachmesse für Bestattung, Friedhof und Trauerkultur, um sich über aktuelle Entwicklungen, Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 25.000 Quadratmetern präsentierten Unternehmen, Organisationen und Dienstleister ihre Angebote rund um Bestattungskultur, Bestattungswesen und Bestatterhandwerk. Der Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., in dem rund 90 Prozent der deutschen Bestattungsunternehmen organisiert sind, war gemeinsam mit seinen Einrichtungen und Partnerorganisationen auf der Messe vertreten.
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