Pressespiegel

„Wir müssen Trost und Zuwendung geben“: Ein Bestatter spricht über Bestattungskultur, Corona und die Leugnung der menschlichen Endlichkeit

Markus Maichle ist evangelischer Bestatter in einem Familienbetrieb in Geislingen an der Steige. Im Interview spricht er über den Wandel der Bestattungskultur, den großen Einschnitt, den Corona für seinen Beruf bedeutet, den Tod als Tabu und wie wichtig es ist, die Endlichkeit des Lebens nicht zu verdrängen.

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Das einsame Sterben geht wieder los – Bestatter rüsten sich für vierte Welle

Michael Hartls bittere Reserve liegt sauber gestapelt in einem Lagerraum in Rosenheim. 75 Leichensäcke aus weißem Plastik hat er sich kommen lassen sowie ausreichende Vorräte an Desinfektionsmitteln, Handschuhen und Schutzanzügen für sich und seine Mitarbeiter. So bereitet sich der Bestatter im Corona-Hotspot Oberbayern auf das vor, was in den kommenden Tagen auf ihn zukommen könnte – wenn die vierte Welle anbrandet bei ihm und den anderen Beerdigungsunternehmern im Land.

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Offener Sarg, Livestream und Blütenmeer: Neue Bestattungstrends erinnern an Beerdigungen wie im Film

Auch Beerdingungen sind Trends unterworfen. Ein Bestatter aus Wernigerode erklärt, was sich immer mehr Angehörige für den letzten Abschied wünschen.

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Neue Bestattungstrends: Naturnah statt im Reihengrab

Bei einer Führung über den neuen Friedhof in Wetzlar hat Rainer Hasse verdeutlicht, dass neue Bestattungsformen, wie der Memoriam-Garten im Trend liegen.

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Für junge Leser // Bäume anstelle von Grabsteinen

Das soll zum Beispiel auf einem alten Friedhof in der Stadt Plauen geschehen. Die liegt im Osten von Deutschland. Dort, wo früher Tote beerdigt wurden, werden in den nächsten Jahren kostbare Bäume angepflanzt. Es entsteht ein Park.

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Aktion "Friedhöfe auszeichnen"

Kulturelle Bedeutung erklärt und gewürdigt: Der Neue und der Alte Friedhof der evangelischen Matthäusgemeinde in Lehrte stehen jetzt im Zeichen des immateriellen Kulturerbes Friedhofskultur: Friedhofsverwalter Gerhard Winter brachte am Freitagmorgen entsprechende Schilder an dem Haupteingang des Neuen Friedhofs sowie im Schaukasten auf dem Alten Friedhof an, um so auf die wichtige Bedeutung der Friedhofskultur aufmerksam zu machen. Lehrte ist damit Teil eines bundesweiten Netzwerks von 150 Städten, die auf diese Art und Weise auf die vielschichtige Bedeutung der Friedhöfe für die Gesellschaft aufmerksam machen.

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Leben und sterben in Darmstadt: Der Tod ist teuer

Zwei Darmstädter Bestatter erläutern die Kosten für ein Begräbnis. Mit dem Kauf eines Sargs ist es dabei nicht getan.

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Friedhofsschließungen: Kirchen und Kommunen streiten

40 Prozent aller Friedhöfe werden von Kirchen unterhalten, der Rest von Kommunen. Für beide Träger wird es immer schwerer, dabei kostendeckend zu arbeiten. Denn durch Urnen-, See- oder Friedwaldbestattung wird immer weniger Friedhofsfläche benötigt. Seine Kommune hat nun gar keinen Friedhof mehr: Peter Strobl, Bürgermeister von Prillwitz.

Doch dass eine Kirchengemeinde deshalb gleich fast alle ihre Friedhöfe schließt - das ist ungewöhnlich. Denn die Kirchengemeinde Wanzka hat entschieden, sich von 19 ihrer 22 Friedhöfe zu trennen.

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Begräbnis mit Würde: Wie Osdorf Toten ihren Namen zurückgibt

Anonym begraben und vergessen: Wer keine Familie und kein Geld hat, um für den Tod vorzusorgen, hat das vor Augen. Dabei verspricht die Bibel, niemand sei namenlos. In Osdorf wird das Motto gelebt.

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Die Arbeit von Sargträgern ist in Hamburg eine Männerdomäne. Das soll sich ändern

Unter den 28 Mitarbeitern der Hamburger Genossenschaft für Trägergestellung im Bestattungsgewerbe (GTB) ist nur eine Frau, wie Vorstand Frank Kuhlmann sagt. Die Genossenschaft bräuchte eigentlich 35 bis 38 Sargträger und -trägerinnen und würde sich über mehr Bewerbungen von Frauen freuen. „Meine Vision ist, dass wir es schaffen, einen kompletten Frauenzug aufzustellen“, sagt Kuhlmann.

 

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Ein Friedberg als letzte Ruhestätte

Ein alternativer Bestattungsort inmitten der wunderbaren Naturlandschaft – diese Idee wird in der Gemeinde Fröhnd schon seit einigen Jahren gehegt. Jetzt will Bürgermeister Michael Engesser das Ansinnen endlich umsetzen: Auf dem „Mutigen Bühl“ soll ein Friedberg entstehen.

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Gesundheit kein Grund, Totenruhe zu stören

Ein Vater wollte die Urne seines Sohnes umbetten, weil ihm der Weg zum Friedhof aus Gesundheitsgründen nicht mehr zuzumuten sei. Ein Gericht wies den Antrag aber ab. Gegen das Urteil kann der Antrag auf Zulassung der Berufung zum Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gestellt werden. Verwaltungsgericht Berlin, 21 K 129/21 vom 26.10.2021

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TRAUERMONAT: Wie man die eigene Beerdigung plant

Über die eigene Sterblichkeit nachzudenken und Vorsorge für die Beerdigung zu treffen, ist sicher nicht leicht. Bestatter bieten Unterstützung und Beratungen zu diesem Thema an.

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TRAUERMONAT: Wie man die eigene Beerdigung plant

Über die eigene Sterblichkeit nachzudenken und Vorsorge für die Beerdigung zu treffen, ist sicher nicht leicht. Bestatter bieten Unterstützung und Beratungen zu diesem Thema an.

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Bestattungen vielfältiger denn je

Veranstalter des Seminars „Letzte Orte - Abschiednahme und Bestattungsformen im Wandel der Zeit“ war das Seniorenforum Wickede, das diese Information als Beitrag zur regionalen Veranstaltungsreiche mit dem Titel „Sichtachsen“ anbot. Ein großes Netzwerk unterschiedlicher Akteure aus den Kommunen Werl, Wickede, Welver und Ense stellt hierfür verschiedenste Veranstaltungen zum Komplex „Sterben, Tod und Trauer“ zusammen.

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Vorsorge: Das letzte Geleit planen

Ob Feuerbestattung oder ein Begräbnis im Wald – viele Deutsche haben eine konkrete Vorstellung von ihrer eigenen Bestattung. Wer die Last von den Schultern seiner Angehörigen nehmen möchte, kann frühzeitig Vorsorge treffen

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Die Spur der Steine: Platziert, vergessen, ausrangiert

In dieser Kuhle könnte ein Spatz baden. Am Rand ist noch die Schrift zu sehen. „Unvergessen“, steht da. Die Skulptur aus schwarzem Gestein war früher ein Grabmal. Darf man „Vogeltränke“ dazu sagen? Bildhauer Todosch Schlopsnies (55) hat damit kein Problem. Das Nutzungsrecht für ein Grab endet je nach Region nach etwa 10 bis 30 Jahren, wie Simon Walter von der Stiftung Deutsche Bestattungskultur erklärt.

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Wo der Mensch zu Asche wird: Das Krematorium in Schweinfurt

Auf dem Hauptfriedhof Schweinfurt steht Unterfrankens erste und älteste Anlage für Feuerbestattungen. 3000 Einäscherungen gibt es hier jedes Jahr. Wie geschieht das?

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Lebensfeiern sind Teil heutiger Bestattungskultur

Die Bestattungskultur hat sich stark gewandelt, weiß die Hattinger Bestattermeisterin Isabell Neumann. Nicht nur bei der Beerdigungszeremonie.

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Stiftung erweitert Grabfeld für Sternenkinder auf dem Friedhof

Sie sind nicht ins Leben gekommen, aber sollen würdig bestattet werden: die Sternenkinder. Die gleichnamige Langenhagener Stiftung hat sich diese Aufgabe vor mittlerweile zehn Jahren zu eigen gemacht – und nun das Grabfeld an der Elisabethkirche erweitert.

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