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Bestatterinnung: Lage in den Krematorien ist unter Kontrolle

Sachsen - Die Bestatterinnung in Sachsen sieht die Lage in den seit Weihnachten überfüllten Krematorien des Freistaats unter Kontrolle. Auch wenn von einer größeren Entspannung noch nicht die Rede sein könne, habe sich die Lage normalisiert, sagte Innungsobermeister Tobias Wenzel am Dienstag der Deutschen Presse- Agentur in Dresden: „Es ist nicht mehr so dramatisch wie noch in der Weihnachtszeit. Die Mitarbeiter haben das im Griff.“ Die Sterbezahlen seien nach wie vor hoch.

 

12.01.2021

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Nur geimpfte Bestatter können Abschied in Würde ermöglichen

NRW/Köln - Nach zehn Monaten Pandemie liefern gerade die Bilder aus Sachsen einen Eindruck davon, was Bestatter und Mitarbeiter von Krematorien derzeit leisten. Sie tun das meist im Verborgenen. Nur dann, wenn sich wie derzeit dort medienwirksam Särge mit der Aufschrift „Covid19“ in Kühlcontainern vor Krematorien stapeln, ahnt der Betrachter mit Schaudern, was es derzeit heißt, in dieser Branche zu arbeiten. Oder eben dann, wenn man selbst betroffen ist und einen lieben Menschen an Corona verliert.

 

KStA+ Artikel

Alexandra Ringendahl, 12.01.21

 

 

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Impfungen auch für Bestatter gefordert

Stepahn Neuser im Gespräch mit Sabine Schmitt: Die vollen Krematorien, etwa im sächsischen Meißen, hätten nicht nur mit Corona zu tun, sagte Stephan Neuser vom Bundesverband Deutscher Bestatter im Dlf. Er forderte, dass auch Bestatter priorisiert geimpft werden sollten, da sie derzeit verstärkt Kontakt mit infektiösen Verstorbenen hätten.

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+++ 06:29 Bestatter-Branche beschämt über Vorgänge in Meißen +++

Der Bundesverband Deutscher Bestatter hat den Umgang mit Verstorbenen im kommunalen Krematorium im sächsischen Meißen kritisiert. "Diese Bilder sind furchtbar und sind nicht der Normalzustand", sagte Verbands-Generalsekretär Stephan Neuser der Deutschen Presse-Agentur.

 

13.01.2021

Quelle: dpa

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Herrsching stellt Kühlcontainer für Särge auf

Die Gemeinde verzeichnet ungewöhnlich viele Corona-Tote und Gestorbene mit ungeklärter Todesursache. Im Dezember waren die Kapazitäten in der Aussegnungshalle knapp geworden.

Die Warnung war deutlich: "Es wird eng", hatte das Bestattungsunternehmen Denk der Gemeinde Ende des Jahres signalisiert. Eng, damit ist die Zahl der vorhandenen Kühlplätze für Tote gemeint. Was für viele makaber klingen mag, weil der Tod ein Thema ist, mit dem sich viele Lebende nur ungern auseinandersetzen, ist für Bestatter und Gemeinden eine Pflicht.

 

Astrid Becker, 12. Januar 2021

 

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Bestatterinnung: Lage in den Krematorien ist unter Kontrolle

Sachsen/Marienberg - Die Bestatterinnung in Sachsen sieht die Lage in den seit Weihnachten überfüllten Krematorien des Freistaats unter Kontrolle. Auch wenn von einer größeren Entspannung noch nicht die Rede sein könne, habe sich die Lage normalisiert, sagte Innungsobermeister Tobias Wenzel am Dienstag der Deutschen Presse- Agentur in Dresden: «Es ist nicht mehr so dramatisch wie noch in der Weihnachtszeit. Die Mitarbeiter haben das im Griff.» Die Sterbezahlen seien nach wie vor hoch. Aber nur in Einzelfällen müssten Tote noch zur Einäscherung in andere Bundesländer gebracht werden.

«Die Krematorien haben Unglaubliches geleistet. Auch die Beurkundung läuft jetzt viel schneller», betonte Wenzel. Er hält es für wenig hilfreich, wenn Fotos gestapelter Särge in den Zeitungen auftauchen. Das bringe nur Unruhe in die Bevölkerung und entspreche nicht der tatsächlichen Situation.

 

12.01.2021

Quelle: dpa/sn

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„Schwer auszuhalten“ - Kölner Bestatter beklagen falsche Totenscheine bei Covid-Opfern

NRW/Köln - Während in den Kölner Krankenhäusern mittlerweile fast täglich Patienten an und mit Corona versterben, senden die Kölner Bestatter einen Hilferuf aus: „Wir fühlen uns von der Stadt und den Krankenhäusern alleingelassen“, bringt Brian Müschenborn, Vorstand des Kölner Bestatterverbandes die Befindlichkeit seiner Kollegen auf den Punkt.

 

Alexandra Ringendahl, 12.01.21

 

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„Eine stressige Zeit“ - So heftig hat die Pandemie Bestattungen verändert

Sachsen-Anhalt/Bad Lauchstädt - Steigende Todeszahlen in der Pandemie bedeuten auch eine schwere Zeit für Bestatter. Sie müssen bei einem Infektionsfall von der Desinfektion der Särge bis zur Schutzkleidung für die Mitarbeiter etliche zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen beachten. Das macht die Bestattung deutlich aufwendiger.

 

MZ+ Artikel

Diana Dünschel, 12.01.21

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Friedhöfe und Bestatter: Keine Engpässe wegen Corona in Brandenburg

Brandenburg/Potsdam - In Krematorien in Berlin und Brandenburg werden immer mehr Corona-Tote eingeliefert. Derzeit gebe es noch keine Engpässe. Sorgen bereitet den Bestattern nicht die Kapazität, sondern etwas anderes. ...

Die Bestatter-Innung Berlin-Brandenburg und der Bundesverband Deutscher Bestatter forderten, dass Bestatter sowie Friedhofs- und Krematorienpersonal bei den Corona-Impfung bevorzugt berücksichtig werden sollten. Schließlich seien sie für die Aufrechterhaltung der gesellschaftlichen Ordnung unverzichtbar, sagte Fabian Lenzen.

 

11.01.2021

Quelle: RND/dpa

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Beerdigt im letzten Hemd: Eine Bestatterin berichtet aus dem Covid-Alltag

Mehr Sterbefälle, strenge Hygiene-Regeln für Trauernde und eine Klinik am Limit ihrer Kühlkammern: Das Coronavirus prägt zurzeit den Alltag der Bestatter im Landkreis Ebersberg.

Landkreis – Annabelle Imhoff für ein ausführliches Gespräch ans Telefon zu bekommen, ist momentan schwierig. Die Grafinger Bestatterin eilt von Termin zu Termin, als es schließlich klappt, ist sie schon wieder im Auto unterwegs. „Es ist wahnsinnig viel“, sagt sie über die Todesfälle, zu denen sie und ihre Kollegen gerufen werden. Dass im Dezember mehr Menschen sterben als sonst, sei schon immer so gewesen. „Aber heuer reißt es nicht ab“, sagt Imhoff.

 

Josef Ametsbichler, 11.01.2021

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Angespannte Lage durch mehr Tote - Extraschichten im Gießener Krematorium

Hessen - In Gießen sind in den vergangenen Wochen deutlich mehr Menschen gestorben als üblich. Das Krematorium fährt Extraschichten, um mit den Einäscherungen nachzukommen.

 

11.01.21

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Bestatter in Berlin und Brandenburg sind noch nicht am Limit

Berlin und Brandenburg - Die steigenden Zahlen an Toten in Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung machen sich auch in den Krematorien und auf den Friedhöfen in Berlin und Brandenburg bemerkbar. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben. Angespannt ist die Situation demnach aber noch nicht.

 

11.01.21

Quelle: dpa

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So verändert die Corona-Krise Bestattungen

NRW/Bielefeld - Die Corona-Krise verändert das Abschiednehmen. Das macht den Verlust für Angehörige noch schwieriger. Die Bestatter sorgen sich um einen Verlust der Bestattungskultur.

„Coronabedingt findet die Beisetzung im engsten Familienkreis statt." So lautet aktuell ein unscheinbarer aber wichtiger Zusatz von vielen Traueranzeigen in der Zeitung. War die Beisetzung im engsten Familienkreis vor der Pandemie eher die Ausnahme, ist sie nun der Standard. Zwar sind laut Paragraf 13 Coronaschutzverordnung des Landes NRW Beerdigungen weiterhin ausdrücklich erlaubt. Die Situation werde aber zunehmend schwierig, sagt Andreas Niehaus, Bielefelder Bezirksvorsitzender des Bestatterverbandes NRW.

 

NW+ Artikel

Sebastian Beeg, 11.01.2021

 

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Bestatter fordern in Berlin und Brandenburg Bevorzugung bei Corona-Impfung

Berlin und Brandenburg - Wegen der Corona-Krise gibt es in den Krematorien deutlich mehr zu tun als sonst zu Spitzenzeiten. In Berlin und Brandenburg ist man aber noch nicht überlastet.

 

MOZ Artikel

11. Januar 2021

Quelle: dpa

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Kein Abschied am offenen Sarg bei Corona: Schwere Zeiten für Trauernde

Im Laufe der Corona-Pandemie haben sich auch in Haltern die Rahmenbedingungen für Bestattungen verändert. Bestatter und Hinterbliebene stellt das Virus mitunter vor große Herausforderungen. (Bezahlschranke)

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Trauerfeiern in Zeiten der Pandemie - was fehlt, ist die Nähe

Bestattermeisterin Stephanie Held erzählt von veränderten Bedingungen beim Abschiednehmen in Zeiten der Pandemie. Warum Trauerfeiern für die Hinterbliebenen so wichtig sind und welche Vorkehrungen bei verstorbenen Covid-19-Patienten greifen

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Projekt in Lübeck: Wie aus einem Kornspeicher ein Kolumbarium wird

Die Idee hätte dem Literaturnobelpreisträger Thomas Mann sicher gefallen: In einem Lübecker Kornspeicher, der einst im Besitz seiner Familie war, soll ein Kolumbarium entstehen. Das Konzept ist bundesweit einzigartig: Mit einem konfessionell unabhängigen „Gedächtnisspeicher“ wollen die Gründer Michael Angern und Peggy Morenz die Toten aus der Anonymität holen

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Stell dir vor, es ist Lockdown – und dein Vater stirbt

An einem Sonntag im April 2020, morgens 8 Uhr: Ich schrecke aus dem Tiefschlaf hoch. Das Telefon klingelt. Meine Mutter ruft an. Ich bin gegen zwei Uhr ins Bett gegangen, lag bis circa halb sechs wach. Es war eine seltsame Nacht. Von einer Seite auf die andere, immer hin und her und her und hin. Nun, nach nur zweieinhalb Stunden Schlaf, ist die Nacht vorbei. Ich drehe das Handy um und will weiterschlafen.

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Kolumne: An Ende ist das Wort

Ich habe nach den Trauerfeiern oft über die Qualität der Redner gemeckert. Weil viele Ansprachen nach einer einzigen Standardrede klangen, in die einfach bloß einige Lebensdaten eingefügt wurden. Das ist respektlos, das hat niemand verdient. Torsten wurde meine Meckerei irgendwann zu bunt. Er antwortete schwer genervt: „Dann mach es doch besser!“

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Frankfurt: Der letzte Weg

Die Pandemie hat vieles auf den Kopf gestellt - auch Beisetzungen. Trauerfeiern sind nur noch eingeschränkt möglich, Särge müssen draußen bleiben. Über das Finden neuer Rituale berichten zwei Bestatterinnen.

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