Bestattung, Vorsorge und Sozialamt

Die Problematik ist nicht neu: Sozialämter greifen bei der Ermittlung des Vermögens von Personen, die einen Antrag auf Sozialhilfe stellen müssen, auf Zahlungen, die für eine Bestattungsvorsorge geleistet wurden, zurück. Dabei kann es sich um Vorauszahlungen für die Bestattung oder um Versicherungsverträge handeln, deren Rückkaufswert zur Deckung des Lebensbedarfs eingesetzt werden soll. Die angemessene finanzielle Vorsorge für den Todesfall wird damit bei Sozialschwachen unterlaufen.

Termin: 27.11.2020
Ort: Düsseldorf, Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Dauer: 1 Tag
Uhrzeiten: Fr.: 9:30 – 15:30 Uhr
Nr: 4730

Dozent/in:

RA Ingmar-J. Montagna

RA Ingmar-J. Montagna
Ingmar-Jens Montagna, Düsseldorf ist seit 1996 als Rechtsanwalt tätig und bei allen Land- und Oberlandgerichten zugelassen.



Kosten:

219,45 € für Mitglieder zzgl. MwSt.
326,55 € für Nichtmitglieder zzgl. MwSt.

Leistungen:

inkl. Mittagsimbiss
zzgl. Tagungsgetränke 3,78 € zzgl. MwSt.

Das Seminar sieht folgende inhaltliche Schwerpunkte vor:

  • Bestattungsvorsorgeverträge und deren Behandlung bei Sozialhilfebedürftigkeit
  • Heimunterbringungskosten im Verhältnis zu angelegten Geldern zur Bestattungsvorsorge
  • Grabpflegevorsorge und deren Behandlung bei Sozialhilfebedürftigkeit Die Bestattung nach dem SGB XII
  • Übernahme der Bestattungskosten durch das Sozialamt bei Sozialhilfebedürftigkeit des Bestattungspflichtigen

Das Seminar setzt sich anhand konkreter Beispielfälle aus der Rechtsprechung mit sozialhilferechtlichen Problemen rund um die Bestattung und Bestattungsvorsorge auseinander. Sinn und Zweck des Seminars ist es, dem Bestatter Hilfestellung und Lösungsansätze bei der Bewältigung sozialhilferechtlicher Probleme zu bieten.

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