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„Vom Tod gezeichnet“

Im FVB erscheint bald ein neuer Bildband zum Thema der Todesdarstellung in der Karikatur

Vom Tod gezeichnet sind nicht nur Sterbende in ihrer letzten Stunde, vom Tod gezeichnet haben in historischer Rückschau wie auch der Gegenwart viele Karikaturisten und Grafiker. In den Zeichnungen wird entlarvend, witzig, bisweilen aber auch bestürzend der Umgang und die Einschätzung von Menschen dem Tod gegenüber mit spitzer Feder gezeichnet und ein Spiegel vorgehalten.

Jetzt steht im Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes das Erscheinen eines hochwertigen Bildbandes bevor, der Karikaturen verschiedener Künstler miteinander vereint und kunsthistorische Rückfragen an die Darstellung des Todes als Sensenmann und Gevatter Tod erlaubt. Schwerpunkt des Bandes werden Grafiken von Hans Joachim Uthke, Kirsten van Alphen, der berühmten FAZ Karikaturisten Greser&Lenz sowie der Zeichner Axel Bierwolf und Ari Plikat sein. Nicht nur Bestatter dürfen sich auf bitterböse, schalkhafte und nachdenkliche Zeichnungen freuen, die beweisen, dass der Tod auch im 21. Jahrhundert ein Grundthema von Kunst und gesellschaftlichem Diskurs ist.